Geometrie |
| Kovalenzradien (rcov): |
175 pm (Einfachbindung)[3] |
-- pm (Doppelbindung)[4] |
-- pm (Dreifachbindung)[5] |
Der Kovalenzradius wird als halbe Strecke zwischen zwei Atomkernen desselben Elementes mit kovalenter Einfach-, Doppel- oder Dreifachbindung angenommen, d. h. das oder die Bindungselektron(en) werden von beiden Atomen gleichstark angezogen.
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| Van-der-Waals-Radius (rW): |
-- pm |
Der Van-der-Waals-Radius wird als halbe Strecke zwischen zwei als gedachte harte Kugeln angenommenen Atomen desselben Elementes angenommen, ohne dass zwischen beiden eine chemische Bindung vorliegt. Daher ist er größer als der Kovalenzradius im Vergleich dazu.
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Atomkern |
| Kernladung (KL) absolut (QZ): |
+116 |
KL effektiv (QZ eff): |
+6.95 |
Die tatsächliche Kernladung entspricht der Anzahl der Protonen im Kern und damit der Ordnungszahl des Elementes. Die effektive Kernladung berücksichtigt den Abschirmungseffekt der Elektronen, wiederum abhängig von deren Quantenzahlen. Der hier angegebene Wert wurde nach den Slater-Regeln (vgl. Slater, 1930[6]) per Skript berechnet.
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Atomhülle |
| Elektronenkonfiguration[2]: |
1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 3d10 4s2 4p6 4d10 4f14 5s2 5p6 5d10 5f14 6s2 6p6 6d10 7s2 7p4 |
Ausführliche Schreibweise der Elektronenkonfiguration (nach Wiberg et al., 2007)[2]. Die Elektronenkonfiguration beschreibt die Orbital-Verteilung der Elektronen in der Atomhülle. Aus ihr kann die Zahl der Valenzelektronen, sowie das Bindungsverhalten abgeschätzt werden.
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| Elektronegativität: |
nach Allred & Rochow (1958)[7]: |
-- |
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Der EN-Wert nach Allred & Rochow ist proportional zur elektrostatischen Anziehungskraft F, die die Kernladung Z auf die Bindungselektronen ausübt.
EN ~ (e2˙Zeff)/r2; e = Elementarladung, Zeff = Eff. Kernladung, r = Atomradius.
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nach Pauling (1932)[8]: |
-- |
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Der EN-Wert nach Pauling ist eine dimensionslose Maßzahl für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen anzuziehen, die aus Bindungsdissoziationsenergien abgeleitet
und anhand der Referenzwerte von Fluor (XF=3,98) und Wasserstoff (XH=2,20) skaliert ist.
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nach Mulliken (1934)[9]: |
-- |
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Der EN-Wert nach Mulliken ist eine dimensionslose Maßzahl für die Elektronenanziehung eines Atoms, die als arithmetisches Mittel aus Ionisierungsenergie
und Elektronenaffinität definiert und zur besseren Vergleichbarkeit auf den Referenzwert von Fluor skaliert ist. EN ~ (EA+ IE)/2.
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nach Allen (1989)[10]: |
-- |
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Der EN-Wert nach Allen ist eine dimensionslose Größe,
die als Mittelwert der Energien der Valenzelektronen im Grundzustand eines Atoms definiert ist und so dessen Fähigkeit beschreibt, Elektronen anzuziehen.
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nach Rahm et al. (2018)[11]: |
-- eV/e (0)[a]
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In der Skala von Rahm wird die Elektronegativität als der durchschnittliche
Bindungsenergie-Wert aller Valenzelektronen im Grundzustand eines freien Atoms definiert.
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